Wozu dient das Erdbebenrisikomodell?

Das Erdbebenrisikomodell ist Teil des Massnahmenprogramms des Bundes zur Erdbebenvorsorge, welches das Bundesamt für Umwelt (BAFU) koordiniert. Es hat zum Ziel, ein umfassendes Erdbebenrisikomanagement auf Bundesebene sicherzustellen.

Die Erkenntnisse aus dem Erdbebenrisikomodell tragen zur nationalen Risikoanalyse und zu den Vorsorgeplanungen auf Stufe Bund und Kantone bei. Diese schaffen eine gemeinsame Grundlage, wie Behörden, Bevölkerung und Wirtschaft die Auswirkungen eines Schadenbebens bewältigen und die zerstörten oder beschädigten Bauten und Infrastrukturen wieder instand setzen können. Als eines der ersten Länder weltweit verfügt die Schweiz damit über eine frei zugängliche Grundlage, um fundierte Entscheide im Bereich Erdbebenvorsorge und Ereignisbewältigung zu treffen.

Diverse Produkte auf Basis des Erdbebenrisikomodells bieten vielfältige Anwendungsmöglichkeiten für Behörden, Bevölkerung und Wirtschaft.

 

Verfügbare Produkte

  • Schnelle Schadensabschätzungen
  • Szenarien
  • Probabilistische Risikokurven
  • Karten
  • Erdbebenrisiko-Tool

Weitere Informationen dazu im Modul 3.

Anwendungsbereiche

  • Verbesserte Vorsorgeplanung mithilfe von Szenarien
  • Risikoabschätzungen für Gebäudeportfolios und über verschiedene Zeiträume hinweg
  • Grundlage für Risikovergleiche, etwa mit anderen Naturgefahren
  • Unterstützung in der Ereignisbewältigung in der Akutphase durch schnelle Schadensabschätzungen
Anwendungsbereiche