Rund um die Uhr zeichnen die über 200 seismische Messstationen in der Schweiz und dem grenznahen Ausland die Erschütterungen des Bodens auf.
Ereignet sich ein Erdbeben mit einer Magnitude von 2.5 oder grösser, so erscheinen innerhalb von ungefähr 90 Sekunden auf der Webseite des SED die Angaben zum Zeitpunkt, zum Ort, zur Stärke und zu den möglichen Auswirkungen.
Möglicherweise spürbare Erdbeben meldet der SED automatisch an Behörden und Medien. Gleichzeitig werden diese Informationen dem 24-Stunden Pikettdienst des SED via Pager, E-Mail und SMS übermittelt. Dieser überprüft manuell die erste automatische Auswertung. Dabei können gewisse Korrekturen z. B. der Magnitude erfolgen.
Ebenfalls steht der Pikettdienst den Behörden und Medien für weiterführende Auskünfte zu aktuellen Erdbeben zur Verfügung und erarbeitet Hintergrundinformationen, die auf der Webseite veröffentlicht werden.
Die Lageprodukte und Meldungen des Schweizerischer Erdbebendienst (SED) werden innert Minuten an die Nationale Alarmzentrale (NAZ) übermittelt. Der Pikettdienst NAZ (7/24/365) verbreitet die relevanten Meldungen über verschiedene Kanäle an die zuständigen Organisationseinheiten (OE) des Bundes und der Kantone. Sämtliche Produkte des SED sind zentral verfügbar und für die OE von Bund und Kantonen über die Elektronische Lagedarstellung der NAZ zugänglich.