Wie viel Zeit vergeht zwischen dem Zeitpunkt des Erdbebens und der ersten automatischen Erdbebenmeldung? (Frage 1 von 5)
a) Fast in Echtzeit, also unter 10 Sekunden.
Leider falsch! Die richtige Antwort lautet c) Ungefähr 90 Sekunden.
b) Die Meldung wird zuerst manuell vom Erdbebendienst überprüft, bevor sie an die Behörden und Medien verschickt wird. Daher dauert es ca. 5 Minuten.
Leider falsch! Die richtige Antwort lautet c) Ungefähr 90 Sekunden.
c) Ungefähr 90 Sekunden.
Ereignet sich ein Erdbeben mit einer Magnitude von 2.5 oder grösser, so erscheinen innerhalb von ungefähr 90 Sekunden auf der Webseite des SED die Angaben zum Zeitpunkt, zum Ort, zur Stärke und zu den möglichen Auswirkungen (siehe Lektion Alarmierung).
Ab welcher Magnitude wird die automatische Erdbebenmeldung an die Behörden und Medien verschickt? (Frage 2 von 5)
a) Ab Magnitude 4
Leider falsch! Die richtige Antwort lautet b) Ab Magnitude 3.
b) Ab Magnitude 3
c) Ausschlaggebend dafür ist die Intensität und nicht die Magnitude.
Leider falsch! Die richtige Antwort lautet b) Ab Magnitude 3.
Ab Magnitude 3.0 werden die Medien und Behörden automatisch alarmiert (siehe Lektion Alarmierung).
Erdbebenszenarien... (Frage 3 von 5)
a) … dienen als wichtige Grundlage für die Erdbebenvorsorge.
Richtig!
b) … sind nur für die Behörden zugänglich.
Leider falsch! Die richtige Antwort lautet a) … dienen als wichtige Grundlage für die Erdbebenvorsorge.
c) … können exakte Vorhersagen für zukünftige Erdbeben machen.
Leider falsch! Die richtige Antwort lautet a) … dienen als wichtige Grundlage für die Erdbebenvorsorge.
Erdbebenszenarien zeigen auf, welche Folgen ein mögliches zukünftiges Erdbeben haben könnte. Sie sind deshalb ein zentrales Werkzeug der Erdbebenvorsorge und helfen, das Erdbebenrisiko besser einzuschätzen (siehe Lektion Szenarien und schnelle Schadensabschätzungen).
Was zeigen die schnellen Schadensabschätzungen? (Frage 4 von 5)
a) Die zu erwartenden Folgen eines Erdbebens der Magnitude 3 oder grösser, das sich in der Schweiz oder dem grenznahen Ausland ereignete.
Richtig!
b) Eine erste Zusammenfassung aller Schäden eines Gebäudes nach einem Erdbeben.
Leider falsch! Die richtige Antwort lautet a) Die zu erwartenden Folgen eines Erdbebens der Magnitude 3 oder grösser, das sich in der Schweiz oder dem grenznahen Ausland ereignete.
c) Eine Abschätzung der möglichen Folgen eines Erdbebens, das sich in der Zukunft ereignen könnte.
Leider falsch! Die richtige Antwort lautet a) Die zu erwartenden Folgen eines Erdbebens der Magnitude 3 oder grösser, das sich in der Schweiz oder dem grenznahen Ausland ereignete.
Der SED veröffentlicht für jedes Erdbeben mit einer Magnitude von 3 oder grösser eine schnelle Schadensabschätzung. Diese informiert Einsatzkräfte, Behörden und die Bevölkerung zeitnah über die zu erwartenden menschlichen und finanziellen Folgen von weiträumig spürbaren oder schadenbringenden Beben (siehe Lektion Szenarien und schnelle Schadensabschätzungen).
Welche Aussage ist korrekt? (Frage 5 von 5)
a) Die Kantone sind für die Baugesetzgebung, Ereignisvorsorge und -bewältigung sowie die Karte der Baugrundklassen zuständig.
Richtig!
b) Es gibt ein Gesetz auf Bundesebene, das besagt, dass der Bund für die Bewältigung von Naturkatastrophen zuständig ist.
Leider falsch! Die richtige Antwort lautet a) Die Kantone sind für die Baugesetzgebung, Ereignisvorsorge und -bewältigung sowie die Karte der Baugrundklassen zuständig.
c) Anhand der Erdbebenfrühwarnung ist es möglich, die Bevölkerung nahe dem Epizentrum einige Minuten vor einem schweren Erdbeben zu warnen.
Leider falsch! Die richtige Antwort lautet a) Die Kantone sind für die Baugesetzgebung, Ereignisvorsorge und -bewältigung sowie die Karte der Baugrundklassen zuständig.
Grundsätzlich sind die Kantone für die Ereignisvorsorge und -bewältigung verantwortlich. Doch auch Hauseigentümerinnen und -eigentümer, Fachverbände, der Bund und Versicherungen leisten mit ihren jeweiligen Zuständigkeiten einen wichtigen Beitrag zur Erdbebenvorsorge in der Schweiz (siehe Lektion Einstieg).
Es lohnt sich, Modul 3 nochmals durchzugehen, um Ihr Wissen zu vertiefen.
Sie haben schon einiges richtig erkannt – mit einer gezielten Wiederholung der verschiedenen Lektionen aus Modul 3 können Sie Ihr Wissen ein wenig festigen.
Das haben Sie hervorragend gemacht – Ihr Wissen in diesem Bereich ist auf gutem Niveau.