Das stärkste historisch überlieferte Erdbeben nördlich der Alpen ereignete sich 1356 in Basel. Folgende Karte zeigt die zehn stärksten Erdbeben des letzten Jahrtausends in der Schweiz (ohne starke Nachbeben) sowie die Epizentren aller instrumentell aufgezeichneten Erdbeben von 1975 bis 2024 mit einer Magnitude von 2 oder grösser:
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Ort
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Magnitude |
Intensität |
Datum |
Literatur |
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Basel (BS) |
6.6 |
IX |
18.10.1356 |
Fäh, D., et al. (2009). The 1356 Basel earthquake: an interdisciplinary revision |
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Churwalden (GR) |
6.2 |
VIII |
03.09.1295 |
Schwarz-Zanetti G., et al. (2004). The Earthquake in Churwalden (CH) of September 3, 1295 |
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Stalden-Visp (VS) |
6.2 |
VIII |
25.07.1855 |
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Aigle (VD) |
5.9 |
VIII |
11.03.1584 |
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Unterwalden (NW) |
5.9 |
VIII |
18.09.1601 |
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Ardon (VS) |
5.8 |
VII |
04.1524 |
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Sierre (VS) |
5.8 |
VIII |
25.01.1946 |
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Brig-Naters (VS) |
5.7 |
VIII |
09.12.1755 |
Gisler, M., et al. (2004). The Valais Earthquake of December 9, 1755 |
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Altdorf (UR) |
5.7 |
VII |
10.09.1774 |
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Ftan (GR) |
5.4 |
VII |
03.08.1622 |
Gisler, M., et al. (2005). Erdbeben in Graubünden: Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft |
Das bisher letzte Schadensbeben mit Todesopfern in der Schweiz ereignete sich 1946 in Sierre (VS) mit einer Magnitude von 5.8. Durch die Folgen des Bebens haben damals vier Personen ihr Leben verloren und über 3‘500 Gebäude wurden beschädigt. Die Schadenssumme betrug über 26 Millionen Schweizer Franken.
Würde sich das Beben von Sierre heutzutage wiederholen, wären mässige bis starke Schäden in weiten Gebieten im Umkreis des Epizentrums zu erwarten. Aufgrund von rund 7'000 mittelmässig bis schwer beschädigten Gebäuden würden sich die Kosten der Gebäudeschäden auf etwa 2,5 Milliarden CHF belaufen. Zudem wäre mit etwa 9'000 Schutzsuchenden, rund 300 Verletzten und bis zu 40 Todesopfern zu rechnen.