Was ist das Hypozentrum? (Frage 1 von 5)
a) Die Lage des Erdbebenherdes im Untergrund, von dort breiten sich die seismischen Wellen aus.
Richtig!
b) Ort, an dem die Erschütterungen eines Erdbebens am intensivsten ist.
Leider falsch! Die richtige Antwort lautet a) Die Lage des Erdbebenherdes im Untergrund, von dort breiten sich die seismischen Wellen aus.
c) Ort an der Oberfläche, der genau senkrecht oberhalb des Erdbebenherdes liegt.
Leider falsch! Die richtige Antwort lautet a) Die Lage des Erdbebenherdes im Untergrund, von dort breiten sich die seismischen Wellen aus.
Den Ursprungsort eines Bebens unter der Erde nennt man Erdbebenherd oder Hypozentrum (siehe Lektion Erdbebenbegriffe).
Wie viele Erdbeben registriert der Schweizerische Erdbebendienst in der Schweiz und dem grenznahen Ausland durchschnittlich pro Jahr? (Frage 2 von 5)
a) 10-20
Leider falsch! Die richtige Antwort lautet c) 1’000-1'500
b) ca. 250
Leider falsch! Die richtige Antwort lautet c) 1’000-1'500
c) 1’000-1'500
Richtig!
Mit seinem Netzwerk von mehr als 200 seismischen Stationen registriert der Schweizerische Erdbebendienst (SED) an der ETH Zürich in der Schweiz und im nahen benachbarten Ausland durchschnittlich drei bis vier Erdbeben pro Tag beziehungsweise 1’000 bis 1’500 Erdbeben pro Jahr (siehe Lektion Seismizität)
Wo und wann ereignete sich das bisher letzte schadenbringende Beben mit Todesopfer? (Frage 3 von 5)
a) Basel 1356
Leider falsch! Die richtige Antwort lautet b) Sierre 1946.
b) Sierre 1946
Richtig!
c) Vaz 1991
Leider falsch! Die richtige Antwort lautet b) Sierre 1946.
Das bisher letzte Schadensbeben mit Todesopfern in der Schweiz ereignete sich 1946 in Sierre (VS) mit einer Magnitude von 5.8 (siehe Lektion historische Erdbeben).
In welchen Regionen der Schweiz kommt es häufig zu Erdbeben? (Frage 4 von 5)
a) In der Westschweiz und dem Jura, vor allem rund um den Neuenburgersee.
Leider falsch! Die richtige Antwort lautet c) In den Regionen Basel, Wallis und dem Graubünden.
b) Im Tessin aufgrund der Nähe zu Italien.
Leider falsch! Die richtige Antwort lautet c) In den Regionen Basel, Wallis und dem Graubünden.
c) In den Regionen Basel, Wallis und dem Graubünden.
Richtig!
Erdbeben treten in der ganzen Schweiz auf. Am häufigsten bebt die Erde im Wallis, in Graubünden und in der Region Basel (siehe Lektion Seismizität und Übung 1).
Weshalb kommt es im Alpenraum häufig zu Erdbeben? (Frage 5 von 5)
a) Durch die Kollision der adriatischen und europäischen Kontinentalplatten entstanden die Alpen. Diese bewegen sich heute noch und erzeugen Spannungen, die sich in Form von Erdbeben immer wieder entladen.
Richtig!
b) Die vielen Tunnels in den Alpen sowie die dazu benötigten Bauarbeiten (z. B. Sprengungen) beeinflussen die Spannungsverhältnisse im Gestein und gelten somit als Hauptursache für Erdbeben im Alpenraum.
Leider falsch! Die richtige Antwort lautet a) Durch die Kollision der adriatischen und europäischen Kontinentalplatten entstanden die Alpen. Diese bewegen sich heute noch und erzeugen Spannungen, die sich in Form von Erdbeben immer wieder entladen.
c) Die Alpen entstanden vor Millionen von Jahren, dies hat keinen Einfluss mehr auf die heutige Seismizität in der Schweiz. Vielmehr ist es die Auswirkungen von weltweit grossen Erdbeben, wie jene in der Türkei, Karibik, Südamerika und Asien.
Leider falsch! Die richtige Antwort lautet a) Durch die Kollision der adriatischen und europäischen Kontinentalplatten entstanden die Alpen. Diese bewegen sich heute noch und erzeugen Spannungen, die sich in Form von Erdbeben immer wieder entladen.
Die Erdbebenaktivität in der Schweiz ist eng an die Entstehung der Alpen geknüpft. Durch die Kollision der europäischen und adriatischen Erdplatten haben sich nicht nur die Alpen aufgetürmt, sondern auch gewaltige Spannungen im Untergrund aufgebaut. Entladen sich diese Spannungen ruckartig, spüren wir dies als Erdbeben (siehe Lektion Ursachen für Erdbeben in der Schweiz).
Schauen Sie sich die Lektionen von Modul 1 noch einmal in Ruhe an – so frischen Sie Ihr Wissen gezielt auf.
Ein solider Anfang! Wenn Sie sich die Lektionen von Modul 1 nochmals anschauen, gewinnen Sie zusätzliche Sicherheit.
Sie haben das Thema klar im Griff – weiter so!